Sonntag, 30. August 2009

Halbe Sachen

Davon war mein gesamtes Wochenende durchzogen.

Es begann damit, dass wir Samstag im Freilichtmuseum in Hagen waren, aber aufgrund von schlechtem Wetter und vorgerückter Stunde nicht alles sehen konnten, was uns eigentlich interessiert hätte. Dennoch war es eine lohnende Unternehmung. Hab mir sogar gleich ein bisschen was mit gebracht. Neben dem verpflichtenden Met sollte es noch eine Flasche mit Rotem Johannisbeerwein sein, die in meiner Tasche - und später am Abend auch in meinem Magen - landete. Wieder zu Hause gabs dann noch einen guten Film.

Am Sonntag stand dann ein Schwimmbad mit riesigem Saunabereich auf dem Programm. Was für mich aus einem Grund eine Premiere war: Der gesamte Saunabereich war FKK-Gelände. Aber ich muss sagen, man gewöhnt sich schnell an all die viele Haut. In meinem Fall jedoch nicht, ohne eine Interessante Beobachtung zu machen: Menschen zwischen 12 und 30 Jahren sind in Textil freien Bereichen Mangelware. Ungeachtet dessen war der Aufenthalt in etwa 6 verschiedenen Saunen, einem Dampfbad, einem Eisbecken und einem Whitlpool im Solebereich der reinste Genuss. Auch hier fehlte jedoch meiner Meinung nach etwas...der Rest des Tages in Saunen und Dampfbädern; die 3 Stunden kamen mir einfach zu kurz vor.

Wie auch immer. Jedenfalls gings danach wieder zu Micha. Es gab Jenny's patentierte Pizza und nach Plan eigentlich auch einen Film...dieser musste jedoch aus Zeitgründen frühzeitig abgebrochen werden, womit er ebenfalls zu einer halben Sache wurde.

Abschließend und Zusammenfassend muss ich sagen, es war ein sehr schönes Wochenende, trotz der vielen halebn Sachen.

Euer Kalnà

Donnerstag, 27. August 2009

Langeweile

Hey Leute!

Wie wohl die meisten von euch wissen, war ich immer der Meinung, der Unterricht am HG wäre zu einfach und absolut langweilig. Dies führte dazu, dass ich in der gesamten 10 eigentlich keine Hausaufgaben gemacht habe und gipfekte darun, dass ich die letzten ein oder 2 Monate während der Stunden Bücher gelesen oder mich anderwietig beschäftigt habe.
Tja, letztendlich war dann das Schuljahr endlich zu Ende und ich gin voller guter Dinge und in Erwartug eines Unterrichts in Richtung des BKB, der nicht unbedingt anspruchsvoller aber immerhin fachlich interessanter sein würde. Aber das war eigentlich auch naiv von mir... zu Glauben, es würde besser werden. Ich stehe tatsächlich in mehreren Fächern kurz davor, wieder mein Buch auf den Tisch zu knallen^^.

Na ja, im Endeffekt ist es ja nicht weiter schlimm, leg ich also erst einmal für ein weiteres Jahr die Füße hoch und warte auf die 12, da sollte es ja dann zumindest fordern. Andererseits würde es wohl für einige Leute aus meiner Klasse das Aus bedeuten, wenn es schwer genug wird, um mich zum arbeiten zu bringen, denn

»Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788 - 1860) «

In diesem Sinne, alles Gute,
Euer Kalnà

Literarische Fundstücke aus der Vergangenheit Teil 2...

Erwartungen

Hoffnungsvoll blickt sie durchs Fenster der sich nähernden Gestalt entgegen. Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe, und mehr als einmal hat er durch liebevolle, gut durchdachte Geschenke bewiesen, wie sehr er sie liebt. Doch jedes Mal kam ein weiterer Einbruch danach, Zweifel an seiner Treue, daran, ob er sie überhaupt noch liebt. Oft schon hat sie mit dem Gedanken gespielt, ihn zu verlassen, und einmal hat nur ein solch wunderschönes Geschenk sie davon abgehalten. Obwohl sie ihn innig liebt, weiß sie, dass sie sich nicht das Herz an ihm zerbrechen will, nur weil er andere Frauen ihr vorzieht. Und doch bleibt die Hoffnung darauf, dass er ihr das Gegenteil beweist. Wenn nicht, das hat sie sich klar vorgenommen, wird sie es beenden, hier und heute. Als es klingelt, fliegt sie förmlich zur Tür, um ihn herein zu lassen. Er setzt die Kiste mit den Präsenten auf dem bereits mit anderen Geschenken gefüllten Boden des Wohnzimmers, gibt ihr einen kurzen Kuss, wendet sich schließlich ihren Eltern und ihrem Bruder zu. Er öffnet seine Kiste, drei Geschenke kommen zum Vorschein. Verwundert runzelt sie die Stirn. Nie war er ohne ein Geschenk für auch nur einen der vier aufgetaucht. Mit seinen üblichen Scherzen überreicht er ihrem Bruder sein Geschenk, wie immer in liebevoller, selbst gemachter Verpackung. Auch ihren Eltern gibt er je ein wunderschön gestaltetes, individuelles Paket. Schließlich greift er wortlos erneut in die Kiste, und ihr Geschenk, das vierte, kommt zum Vorschein. Etwas kleines, unter den anderen Päckchen nicht zu sehen gewesen. Er legt es vor sie auf den Tisch, und sie realisiert zu ihrem großen Erstaunen, dass es lediglich ein Stück Servierte ohne jede Verzierung ist, anders als die schönen, lebhaften, durchdachten Verpackungen. Ohne ihren Blick zu beachten, wendet er sich wieder in Richtung ihres Bruders, und bittet ihn heraus, um eine Zigarette zu rauchen.
In ihrer Enttäuschung fällt ihr nicht einmal auf, dass er noch nie geraucht hat. Unwirsch mustert sie das trostlose "Geschenk" vor ihr. Sie will eigentlich gar nicht wissen, was es ist, denn egal, wie wertvoll oder schön es auch sein mag, seine Phantasielosigkeit würde jeden estethischen oder finanziellen Wert zu nichte machen. Das ist das Ende, er hat sich sein eigenes Grab geschaufelt. Sobald er wiederkommt, wird sie es ihm mitteilen. Ohne zu wissen, warum, greift sie trotzdem nach dem Päckchen und öffnet die nicht einmal geklebte Servietten-Verpackung. Als sie den Inhalt erblickt, vergisst sie für einen Moment das Atmen. Es ist ein Ring, Gold und Platin mit einem funkelnden Diamanten. So verblüfft ist sie, dass sie nicht merkt, wie er den Raum wieder betritt, sich langsam vor sie kniet. Als sie letztendlich doch noch aufblickt, und ihn vor ihr knien sieht, wird die Verwunderung auf ihrem Gesicht zu Fassungslosigkeit. "Weißt du, ich konnte für mich einfach kein gutes Papier finden. Aber dennoch möchte ich mich dir schenken. Möchtest du mich Heiraten?" Vor lauter Freude und bei weitem übertroffenen Hoffnungen kann sie das "Ja" kaum laut aussprechen.

Montag, 24. August 2009

Literarische Fundstücke aus der Vergangenheit Teil 1...

Freiheit

Sein Glas fällt zu Boden und zerbricht in tausend Stücke. Seine Hand ist plötzlich kraftlos, sein Mund trocken und pelzig. Wie mechanisch steht er auf und geht auf die Tür zu. Er macht sich nicht die Mühe, seine Schuhe anzuziehen auch seine Jacke lässt er unberührt am Hacken hängen. Er streckt bereits die Hand nach der Klinke aus, als sie zu realisieren beginnt, was sie getan hat. Verunsichert und entsetzt steht sie auf. Sie zuckt nicht einmal, als die Scherben am Boden ihre Nackten Füße durchbohren. Alles was sie jetzt noch spürt ist Angst. Angst, diesmal endgültig zu weit gegangen zu sein. "B-bitte geh nicht. Hey! Bitte bleib hier!" Er dreht sich nicht einmal um, öffnet nur schweigend die Tür und verlässt die Wohnung. Ohne auch nur nachzudenken folgt sie ihm, ihre Beine von der panischen Angst beschleunigt, ihn zu verlieren. So leicht vergisst sie, wie empfindlich er ist. Es war nur ein unbedachter Kommentar gewesen, wie immer. Und doch, so wurde ihr mit drückender Gewissheit klar, hatte er seine Gefühle unendlich schwer verletzt. Schwerer als es ein Mensch ertragen kann. Sie versucht ihn aufzuhalten, an der Schulter zu packen, herum zu reißen. Doch er reagiert nicht einmal auf ihre kraftlosen Bemühungen. Sein Blick ist starr, seine Bewegungen präzise und wie automatisch. Wäre es heller Tag, wären die Leute wohl stehen geblieben, hätten sich die beiden Verrücken ansehen wollen, die da ohne Schuhe oder Jacken über die Straße gingen. Doch es ist schon spät und niemand sieht die beiden vorüber gehen. Sie gibt es auf, mit him zu reden, geht dazu über ihn am Arm zu zerren. Mit aller Kraft versucht sie, ihn festzuhalten. Doch wieder bleiben ihre Anstrengungen vergebens. Sie erreichen die Brücke, jene Brücke auf der er schon so oft gestanden haben muss. Weit unter ihnen durchzieht Nebel das Tal, lässt die Umrisse der Bäume verschwimmen. Als hätte er mittlerweile einfach Übung, erklimmt er das Geländer, die Augen auf den Abgrund vor ihm gerichtet. Verzweiflung überkommt sie. Was kann sie noch tun? Sie weiß, dass er in dieser Verfassung auf nichts reagieren wird was sie tut, und doch kann sie nicht tatenlos dastehen, während er jeden Moment sein Leben beenden könnte. Ihre Arme schließen sich mit aller Kraft um ihn, sie versucht hin festzuhalten. Doch er beachtet sie nicht einmal mehr, tut einen weiteren Schritt. Dieser Schritt endet in der Luft, er findet keinen Halt. Mit letzter Konsequenz stößt er sich ab, reißt sie einfach mit, als er sein Leben beendet. Für einen Moment fühlt sie sich fast erleichtert, sie merkt, dass es sie weniger schmerzt, mit ihm zu sterben, als ohne ihn zu leben. Dann fühlt sie nichts mehr, ihr Bewusstsein schwindet und ist schließlich gänzlich fort.

Erste Eindrücke

Tja...eine Woche ist um, das BKB nun endgültig meine neue Schule.
Man glaubt es kaum, doch heute haben wir tatsächlich mal Unterricht gehabt...dafür dann auch direkt 10 Stunden -.-
Na ja, neben einer gechillten Doppelstunde BWL, einer geradezu manisch unterfordernden Englisch-Doppelstunde und einer Mathe Stunden über die ich mich hier lieber nicht äussern möchte ging es dann in einen der 16!!! PC-Räume der Schule.
Kleine Zwischenfrage: Was stellt man sich unter dem Fach "Wirtschaftsinformatik" vor? Jedenfalls nicht das Erstellen irgendwelcher PPT-Präsentationen auf 6. Klasse Niveau, oder? Dachte ich eigentlich auch nicht, wurde aber eines besseren belehrt. Unterbrochen nur von einer viertelstündigen Pause saßen wir dann also da und erstellt fröhlich Präsentationen nach den Vorgaben des Lehrers zzzzzzzzzzzzzzzz...

Sport versprach dann, trotz vorgerückter Stunde(n) einen kleinen Lichtblick. Als ob. Theoretische Einführung. Wie immer. Laaaaangweilig!!! Na ja, die letzten 40 Minuten haben wir uns dann tatsächlich sogar warmgelaufen und noch zu einer vollen Runde Brennball gekommen. Zwar haben wir uns also kaum bewegt, kennen aber dafpür die Fluchtwege der Halle, die Krminalitätsgeschichte selbiger sowie den gesamten Lehrplan der nächsten 3 Jahre auswendig...

Montag, 17. August 2009

Neuanfang

Da ja heute sowiso schon alles mögliche in meinem Leben ganz neu anfängt, etwa die neue Schule, evtl. ein - erzwungenes - neues Lernverhalten und der nahezu letzte Schritt vom Radfahrer zum Busfahrer; dachte ich mir, ich hauche auch dem Clan-Blog mal neues Leben ein.

Zwar war dieser Blog ja eigentlich dafür gedacht, Sachen zu Dokumentieren, die man mit dem Clan erlebt hat, doch ich möchte an dieser Stelle schildern, was ich heute so alles ohne meinen gewohnten Freundeskreis so erlebt habe.

Der Weg zur neuen Schule war angenehm kurz und simpel, obwohl ich natürlich das Fahrradfahren vermisste. Doch schon bei meiner Ankunft wurde mir klar, was für eine Anlaufstelle für Assis meine neue Bildungsstätte war. Abgesehen von einem einzigen sympatisch wirkenden und dazu auch noch nach Metal aussehenden Menschen, der immerhin ein kleiner Lichtblick (Ja, ich weiss, was ein Witz) war, wurde das Gebäude vollständig von Checkern miot obercoolem Gehabe ausgefüllt.
Die Ausleese nach Fach- und Voll-Abi hat dann immerhin den gröbsten Mist ausgesiebt, und es sollten sich sogar einige ansprechbare und vernünftige Leute in meiner - übrigens nur etwa 20 Mann starken - Klasse finden.
Nach einem Kennenlernspielchen, an dem Freud seine helle Freude (achtung, Wortwitz) gehabt hätte, wurden dann noch etwa 300000 Fotos geschossen, mal einzeln, mal nach Geburtsonat sortiert, dann alle zusammen, oder auch mal nach Geschlechtern getrennt. Man kann den ersten Tag nun also mit den Fotos in Echtzeit nachvollziehen^^
Auf dem Weg nach Hause traf ich dann erneut den "Lichtblick" und erfuhr von ihm, dass ich endlich mal wieder "schwarzer Nachwuchs" wäre XD

Abschließend kann man also sagen, dass meine Klasse etwa dem entsprechen durftre was ich sowieso gewohnt bin, die anderen Klasse wie üblich noch schlimmer sind es aber immerhin eine Gruppe vernünftiger Leute zu geben scheint.

Viele Grüße an alle, vor allem den Clan
Euer Kalnà